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Webdesign Trends für das Jahr 2021

Webdesign Trends 2021

Auch 2021 wird wieder ein Jahr der neuen Ansätze, so zeigt sich zur Zeit auch schon, was im nächsten Jahr an Trends kommen wird.
Diese will ich euch hier in ein paar Punkten schonmal auflisten und auch ein wenig näher bringen.

Sicher kann und sollte man nicht jeden Trend gleich mitgehen oder auf jeden bereich anwenden, da auch nicht jeder Trend gleichermaßen auf jedes Business anwendung findet.
Auch wenn die technologischen Neuerungen stetig anwachsen und somit neue möglichkeiten bieten, so können gerade Unternehmen nicht immer mitgehen sofern diese sich nicht gerade eh in einem Relaunch befinden. Die Internen Strukturen geben diesen Aufwand meistens nicht her um immer Up to Date zu sein.

Dennoch ist es wichtig sich weiter zu Entwickeln und nach seinen möglichkeiten Neuerungen einzusetzten, um Erfolg zu haben, sollte man seine präsents nicht verstauben lassen.
Das Ziel ist es ja schließlich, dass Besucher möglichst lange auf unsere Seite verbringen, Ihr interesse geweckt wird, Sie wieder kommen und besten falls noch eine Aktion ausgeführt wird.

Um das zu gewährleisten spielt die Gestaltung und die Intuitive Funktionalität eine große Rolle, natürlich ist auch der Content wichtig welchen wir bieten.

Asymmetrisches Design

Designs welche nicht der Typischen Symetrie, also Asymmetrische Designs, sind nicht gundlegend neu.
Was aber vor Jahren immer noch kompliziert in der Umsetzung war, da die gebotenen Funktionen nicht ausreichend unterstützt oder unterschiedlich interpretiert wurden, lässt sich mitlerweile sehr gut händeln.

Dies bringt uns gerade im UX/UI Design wieder mehr Freiheit aus der Masse heraus zu stechen und sich neu zu platzieren.
Asymmetrische Designs wirken, wenn stimmig und nicht übertrieben umgesetzt, modern und zeitlos zugleich.

Man kann den User über die Page führen und zu den wichtigen Inhalten leiten und es lockert die Strukturen auf.
In der richtigen Anwendung erhält jede Seite Ihren ganz eigenen Charakter und einen starken Ausdruck in den wichtigen Bereichen.

Abstrakte Formen für mehr aufmerksamkeit

Ein weiterer Trend ist die Verwendung von abstrakten Formen, diese auch gerne in verbindung mit Animationen, welche Elemente wie eine Lavalampe erscheinen lassen.

Dies soll bei dem Besucher eine Fazination und das Interesse wecken und somit den User an die Seite binden.
Oftmals sieht man solche Elemente schon in Intros oder auf Startseiten, wo diese mit modernen Farbverläufen eine besondere Aufmerksamkeit generieren.

Durch SVG Grafiken in verbindung mit CSS3, lassen sich Elemente auch recht leicht Umsetzten und auch wieder bearbeiten. Auch Animationen lassen sich so schnell anwenden, sei es auf bestimmte Interaktionen oder einfach nur als Style Element. Das erreichen wir dann auch unter berücksichtung des Page Speeds und der Seo tauglichkeit, da wir keine unendlich großen Grafiken und Videos, aber auch keine Javascript oder Flash Dateien benötigen.

Gradients und Liquid Forms

Farbverläufe sind eine ganze Zeit aus dem Web verbannt und vom Flat Design abgelöst worden.
Diese Soliden Farben werden die Letzte Jahre aber wieder vermehrt aufgebrochen und durch verläufe ersetzt, die den Elementen damit wieder mehr Tiefe geben.

Verläufe bieten gerade für die Kreativität jede Menge Raum und man kann durch einen geschickten Einsatz gleichermaßen komplexe aber auch minimalistische Designs erstellen.
Auch in der Verbindung mit Organic Designs und Animationen lassen sich hier sehr schöne Effekte erzielen.

Somit lässt sich mit Webdesign wieder mehr gefühl von Dynamik vermitteln und so die Seite wieder interessanter zu Gestalten.

Der Dark Mode

Früher war es mal Trend, seine Seite in mehreren Farbschematas anzubieten, so konnten die Besucher sich Ihre Favorisierende Farbe aussuchen.
Doch ist der Dark Mode nun das gleiche, nur mit weniger Auswahl? Nein nicht ganz, ich erkläre hier mal den sinn zum Dark Mode und warum man dem User die Wahl lassen kann.

Der Dark Mode ist gerade interessant in Zeiten des Mobile-First prinzip, Klimaschutz und Nachhaltigkeit.
Was hat das jetzt mit Klimaschutz zu tun, fragst du dich? Nun wie erzeugen unsere Monitore und Display eigentlich Farbe?
Richtig mit Licht und Licht je heller dieses ist desto mehr Energie wird dafür aufgebracht.

Dies sorgt nun dafür das gerade bei unseren Mobilen Geräten je heller die Seite ist der Akku verbrauch ansteigt.
Dafür geht man den Weg über den Dark Mode um so die Akkuleistung zu verlängern und den Stromverbrauch zu veringern.

Hier lässt man dem User eigentlich aber die Wahl ob dieser lieber die helle oder die dunkle Optik haben möchte,
auch wenn es für den User gleichermaßen vorteile bringt, da durch die Lichtanpassung auch die Augen geschont werden.
Aber nicht jeder kann den dunklen Designs was abgewinnen und so hällt man sich die ausweichmöglichkeit offen.

Schwebende Elemente

Jeder Designer kennt Ihn, hat Ihn verwendet mal mehr schlecht als recht aber er war da. Der gute alte "Schlagschatten".
Nun ist er wieder mal da, so wie eigentlich immer mal wieder. Durch den Schatten lässt sich, bei richtiger verwendung, einzelne Elemente hervorheben oder einfach nur tiefe erzeugen.

Durch den Einsatz von Schatten lassen sich Elemente unterstreichen und von anderen abheben, so kann man einzelne Elemente dem Nutzer näher bringen ohne das man sich aufdrängt. Dies kann auch eine leichte 3 dimensionale Wirkung erzeugen, sollte aber auch nicht übertrieben werden.

Idealerweise lassen sich mehrere Ebenen mit dieser Methode problemlos Optisch übereinanderlegen und somit auch gestalterisch eine Hirachie schaffen.
Gerade für Storytelling und Landingpages kann man so richtig schöne Effekte erzielen und wichtige Infos Transportieren.

Neumorphismus (Neumorphism)

Hier handelt es sich um ein Kunstwort, das sich aus den Begriffen "neu" und "Skeuphomorphismus" zusammensetzt.
Dieser Designansatz ist eigentlich garnicht so neu und findet sich bereits im Google Material Design von 2014 wieder.

Bei diesem Design geht es vom ansatz her um schwebende Elemente mit einer sehr weichen Oberfläche welche an extrudierten Kunstoff erinnert.
Interface Elemente wirken als wären sie aus einer Oberfläche herausgezogen oder als ob sie über diese schweben würden.

Um diesen Effekt zu erzielen benutzt man sehr weiche Schatten und leichte änderungen von Farbnuancen.
Dieser Stil ist minimalistisch, klar strukturiert und aufgeräumt, aber durch seiner räumlichen Wirkung von Licht und Schatten sehr plastisch.
So schafft man die Digitale mit der körperhaften Realität zu verbinden.

Einzigartig durch Fehler

Es muß nicht immer alles zu 100% perfekt sein, scheinbare Fehler und Mängel können richtig eingesetzt auch ein Stilmittel sein.
Will man nicht mit dem Strom schwimmen und auf pixelperfekte Designs setzen, so kann man auch mal was Neues oder Einzigartiges kreieren.

Warum also nicht die Markenidentität Individuell erschaffen und durch Exotische oder handgezeichnete Visuellen Elementen aufwerten.
Dieser Trend machte eigentlich schon im letzten Jahr die runde, es lässt sich aber auch erkennen, das dieser im nächsten Jahr weiter fortgeführt wird.

Durch eine scheinbare unvollkommenheit und offentsichtlichen Optischen Fehlern, schaffst du einen eigenen Charakter, wie auch jede Person ihrne eigenen Charakter hat.
Die Seite wirkt einfach persönlicher und bindet so vielleicht auch schneller vertrauen zu den Besuchern.
Darunter darf nur die Qualität nicht leiden, die Technik im Background sollte dafür Tadelos funktionieren.

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Kategorien: Allgemein, Webdesign

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